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Jedes Jahr ehrt der DJV Hamburg auf seiner Sommer-Mitgliederversammlung im August Mitglieder, die dem Verband seit 25, 40, 50, 60 und sogar 65 Jahren die Treue halten. Wer 2019 dazu gehört, finden Sie nachstehend.

 

Stephan ABELE - 25 Jahre

Wir können alle nicht in die Zukunft schauen. Ich würde mir aber wünschen, dass Journalisten und PR-Leute gemeinsam an einem Strang ziehen, damit das hohe Niveau in der medialen Berichterstattung erhalten bleibt

(Foto: Heinrich Glasmeyer)

Hasan COBANLI - 40 Jahre

Eine von vielen Herausforderungen für uns Journalistinnen und Journalisten ist heute die Schreibe. Generiere Lesegenuss, schreib kreativ, erzähle unterhaltsam, aufregend, überraschend - aber bleib streng bei der Wahrheit, sag (nur), was ist. Das Virus des Unseriösen war lange ein Problem des Boulevard-Journalismus und der Unterhaltung-Postillen mit Mega-Auflage (und ist es unverändert). Was wurde (und wird) da geflunkert und erfunden und übertrieben und weggelassen! Vor kurzem aber hat das Virus auch den "Spiegel" befallen, das Allerheiligste des deutschen Journalismus, das "Sturmgeschütz", in Person eines vielfach preisgekrönten "Reporters", eines schrecklichen Kollegen. Viel hat der kaputtgemacht. Also sehr zur falschen Zeit - Gerade als "besorgte Bürger" den Begriff der "Lügenpresse" prägten. Aber wir müssen ja für Lesegenuss sorgen, sonst steigen die Leser und Leserinnen schon nach dem ersten Absatz aus. Was tun? Bei der Wahrheit bleiben! Das wahre Leben ist und bleibt die beste Story. 

Ich habe es ausprobiert, zuletzt mit zwei Büchern und X Interviews und Zeitungskolumnen - sagen, was ist - und, hey!, sie werden dennoch gelesen!

(Foto: privat)

Sebastian CONRAD - 25 Jahre

25 Jahre DJV Hamburg! Im ersten Augenblick hat mich dieses Jubiläum etwas überrascht. Es erinnert mich an meine ersten Jahre als Redakteur beim Verlagshaus Meincke in Norderstedt, an meine Zeit als Volontär, an mein Studium der Kommunikationswissenschaften und an eine handfeste journalistische Ausbildung beim Hamburger Abendblatt. Damals bin ich aus Überzeugung Mitglied im DJV Hamburg geworden. Ob als Redakteur, Texter, Moderator oder heute als Unternehmenssprecher eines mittelständigen Unternehmens - ich bin dankbar, dass mein Hobby weiterhin mein geliebter Beruf ist und der DJV die Interessen unserer Spezies lautstark, kompetent und nachhaltig vertritt! Der DJV hat in 70 Jahren berufs- und medienpolitisch sehr viel für uns Journalisten erreicht und durchgesetzt. Man muss nicht mit allen Ergebnissen zufrieden oder einverstanden sein, um eines mit Überzeugung sagen zu können: Danke DJV - weiter so! Mein besonderer Dank geht an die Mitarbeiter der Geschäftsstelle, an den Vorstand und an die vielen engagierten Kolleginnen und Kollegen, die sich in Ausschüssen und Gremien für unsere Interessen einsetzen. Danke für die Ehrung - auf die nächsten 25 Jahre!

(Foto: Christian Stelling)

Stefanie CREUTZ - 25 Jahre

Als Herausforderung sehe ich auch, im Spannungsfeld der vielfältigen Darstellungsformen mit herkömmlichen journalistischen Formaten die Aufmerksamkeit zu halten. Die pfiffige Fokussierung auf emotionale und persönliche Aspekte kann helfen, auch fachlich abstrakte Themen unkonventionell, verständlich und lesbar zu machen.

(Foto: privat)

Wolfgang DUVENECK - 50 Jahre

Journalistische Arbeit – das ist für mich seit Anfang an wie ein Virus und lässt mich auch im Rentenalter nicht los. Deshalb arbeite ich nach wie vor mit großer Freude für eine hiesige Lokalzeitung. Back to the roots sozusagen. Denn im Lokalen habe ich angefangen, dort das Handwerk von der Pike auf gelernt. Mit allem, was dazugehört: Seiten Spiegeln mit Typomaß, lernen, wieviele Punkte ein Cicero hat, als Umbruchredakteur arbeiten mit Blei. Später kam der „Klebeumbruch“, dann gab’s plötzlich Computer mit Quark und Indesign. Knapp ein Vierteljahrhundert bei der dpa haben mir auch in der Agenturarbeit umfangreiche Erfahrungen vermittelt. Egal, wo: Vieles wurde mit den Jahren nicht schlechter, aber auch nicht besser. Nur anders und schneller. Geblieben ist die journalistische Herausforderung: Saubere Recherche, Kreativität, Unabhängigkeit und der Anspruch, der Genauigkeit immer den Vorzug vor der Geschwindigkeit zu geben. Mein besonderer Wunsch ist es, dass auch angesichts von Arbeitsverdichtung, immer höheren Anforderungen und Hektik die Kollegialität niemals auf der Strecke bleibt.

(Foto: privat)

Stefan FLOMM - 25 Jahre

Beharrlichkeit und Können setzen sich durch - immer.

(Foto: privat)

Marina FRIEDT - 25 Jahre

(Foto: Christina Czybik)

Vivian GÖDICKE - 25 Jahre

(Foto: privat)

Ulrike HAVEKAMP - 25 Jahre

(Foto: T. Schaaf/Foto-Service-Shop)

Klaus HEIMS - 40 Jahre

(Foto: privat)

Hans-Jürgen HINRICHS - 25 Jahre

(Foto: privat)

Claus-Ernst HÖPCKE - 40 Jahre

(Foto: privat)

Jürgen HOFFMANN - 40 Jahre

In Zeiten elektronischer Nachrichten-Fluten kommt Journalisten in besonderem Maße die Rolle zu, Informationen zu gewichten und einzuordnen sowie interessante Storys abseits des Mainstream zu liefern.

(Foto: privat)

Tobias J. HOFFMANN - 25 Jahre

Für die kommenden 25 Jahre wünsche ich mir, dass wir etwas mehr über Positives, Gelungenes, Beispielhaftes, Konstruktives und Anregendes berichten und sich alle Ressorts in den verschiedenen Mediengattungen dahingehend etwas weiter öffnen.

(Foto: H&S / Katja Zimmermann)

Elke JACOB - 25 Jahre

Nach wie vor ist Journalistin einer der schönsten Berufe, den es gibt und richtiger und wahrer Content wichtiger denn je.Wenn sich die Honorare analog entwickelt hätten, müsste niemand um den Qualitätsjournalismus bangen. Aber leider haben viele Verlage noch immer nicht begriffen, dass ihre tradierten Strukturen ausgedient haben und die Werkbänke in ihren Redaktionen leergefegt sind.

(Foto: Dennis Juschas)

imitrios Takis MELIDES - 40 Jahre

(Foto: Selfie)

Hans-Joachim NITSCHMANN - 25 Jahre

(Foto: privat)

Gülay OKTAY-SCHROEDER - 25 Jahre

(Foto: Axel Zajaczek)

Dr. Gerald PASCHEN - 25 Jahre

(Foto: privat)

Gisela REINERS- 25 Jahre

Ein Jahr als Referentin im Bundesverband Groß- und Außenhandel im Anschluss an das BWL-Studium genügte - wann war die wahre Liebe gefunden. Es folgten rund 40 Jahre im Journalismus, hauptsächlich als Wirtschafts- und Politik-Redakteurin sowie stellvertretende Ressortleiterin bei der WELT, unterbrochen von ein paar Jahren bei der NRZ in Essen. Nach reichlich Jahren in der WELT-Redaktion in Hamburg ging es in den Ruhestand mit den Themen Restaurants, Food, Köche, Hotels. Reichlich Stoff bis heute für den Nordteil der WELT am SONNTAG.

 

Die dramatische Ausdünnung der Redaktionen und die folgende Arbeitsbelastung (ver)führt zum Journalismus an Hand von Presseerklärungen, Tweets, Facebookeinträgen, Wikipedia etc. Aber nichts geht über die persönliche Begegnung mit den handelnden Personen. Ihnen sollte man auf Augenhöhe begegnen und sich niemals einbilden, dass man zu irgendetwas gebeten wird, weil man so ein netter Mensch ist. Eingeladen wird immer nur das Medium. Ist man sich dessen bewusst, ist die Frage der Distanz keine mehr.

(Foto: privat)

Frank SARFELD - 25 Jahre

(Foto: Thorsten Liebert)

Rüdiger STETTINSKI - 25 Jahre

Die heutige Herausforderung von Journalistinnen und Journalisten ist, als solche erkannt und entsprechend wertgeschätzt werden zu können.

(Foto: Marko Seifert)

Ulrich STÜCKLER - 25 Jahre

Die Anforderungen an den Tages-PRINT-Journalismus entwickeln sich durch das geänderte Informationsbedürfnis der U30-Generation in einem Tempo, dem das Medium kaum folgen kann. Ohne parallele digitale Angebote, die gefragt sind, aber auch Gewinn abwerfen, sehe ich die klassische Tageszeitung bis 2035 nahezu verschwunden. Wir müssen schaffen, dass man uns weiterhin lesen will.

(Foto: Cornelia Wolff)