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Jedes Jahr ehrt der DJV Hamburg auf seiner Sommer-Mitgliederversammlung im August Mitglieder, die dem Verband seit 25, 40, 50, 60 und sogar 65 Jahren die Treue halten. Wer 2017 dazu gehört hat, finden Sie nachstehend.

Jeannine APSEL - 25 Jahre

(Foto: privat)

Rainer BARCK - 25 Jahre
Michael BELLMANN - 40 Jahre

Ich bin Mitglied im DJV, weil der Qualitätsjournalismus gerade in den Zeiten der „Lügenpresse“ und des Arbeitsplatz-Abbaus eine starke Stimme und Lobby braucht. Außerdem bietet der DJV ein breites Weiterbildungsangebot für fast alle Bereiche der Medienbranche und fördert den Dialog mit den Kollegen.

(Foto: Urs Kluyver)

Volker BLEECK - 25 Jahre

"Deinen Beruf gibt es bald nicht mehr“, heißt es immer wieder, meist von Leuten, die sich nur noch im Internet informieren, natürlich möglichst umsonst. Aha. Gibt es keine Musiker mehr, weil alle nur noch streamen und downloaden? Keine Filmemacher, weil im Internet keiner zahlen will? Nein, den Beruf des Journalisten wird es auch weiter geben, denn es wird immer wichtiger, den Wust an Informationen richtig einzuordnen, ob online oder old school, im Print. Und ich freue mich schon jetzt darauf, im nächsten Urlaub wieder herauszufinden, wo es im italienischen Bergkaff oder schwedischen Nirgendwo ein vielleicht nicht mehr ganz so druckfrisches Exemplar der „Süddeutschen“ (hier die Qualitätszeitung der Wahl einsetzen) zu kaufen gibt.

(Foto: Sandra Gätke)

Barbara BLOCK - 25 Jahre

(Foto: privat)

Klaus BRAEUER - 25 Jahre

Nun arbeite ich seit rund 40 Jahren als Journalist - zunächst fest in diversen Redaktionen, und eine deutlich längere Zeit als Freier Journalist.
Das hat seine Vor- und Nachteile: Sicher fühle ich mich frei in vielen Entscheidungen und in meinem Tagesablauf, doch diese vermeintliche Freiheit wurde stets begleitet durch finanzielle Engpässe, die zum Glück bewältigt werden konnten. Mein Beruf hat sich stark verändert, und leider nicht zum Positiven - als Stichworte seien hier nur der nach wie vor ungeschütze Beruf, die sozialen Medien und das damit einhergehende Erscheinungsbild des Journalismus genannt. 
Trotzdem bin ich froh, diesen schönen Beruf ausüben zu können, so lange es mir noch möglich sein wird. Von Rente kann da vorerst keine Rede sein!

(Foto: privat)

Monika ERNST - 25 Jahre

(Foto: privat)

Teja FIEDLER - 40 Jahre

(Foto: privat)

Dirk FÖNSCHAU - 25 Jahre

25 Jahre DJV-Mitglied – da kommt man sich schon früh alt vor. 25 Jahre, in denen sich in der Medienwelt sehr vieles radikal geändert hat: Immer häufigere Auslagerung redaktioneller Arbeit in Billigheimer-Gesellschaften (Tarifflucht), teilweise sogar ins Ausland; das Abspeisen von Freiberuflern mit Niedriglöhnen; dazu oft mangelnde Wertschätzung seriöser journalistischer Arbeit.
 
Dennoch keine Gründe, für die nächsten 25 Jahre den Kopf in den Sand zu stecken. Sondern eher dafür, auch dank der Unterstützung eines hoffentlich weiterhin starken DJV den aktuellen Widrigkeiten unseres Berufs zu trotzen, den Nachwuchs dafür zu begeistern und letztlich die Nutzer/Leser/Zuschauer weiter bei der Stange zu halten.

(Foto: privat)

Werner GRITZBACH - 25 Jahre

„Fotograf war mal ein wunderschöner Beruf, aber heutzutage würde ich jungen Leuten
dringend davon abraten, diesen Beruf zu ergreifen!“

(Foto: Werner Gritzbach)

Michael HANDWERK - 25 Jahre

(Foto: Wolf Hansen)

Gerd HARDENBERG - 25 Jahre

(Foto: Alexander Dedic Fotografie)

Helmut HASSENRÜCK - 25 Jahre

(Foto: privat)

Anke HINRICHS - 25 Jahre

"Schnelligkeit und komplexes technisches Know-how optimal mit sauberem Handwerk sowie kritischem und unabhängigem Denken zu verbinden".

(Foto: Regine Christiansen)

Ilse HOTH-PFEIFFER - 65 Jahre

Ich wurde am 3.6.1928 geboren – astrologischer Zwilling (Journalistin) mit Aszendenten Stier (Familie). Das erklärt vieles….

 

Der 1.7.1948 gab den Startschuss zur Währungsreform – und mir den Startschuss in meinen Traumberuf: Ich begann als Volontärin bei den Hannoverschen Neuesten Nachrichten (später Hannoversche Allgemeine) im Verlagshaus Madsack. Ein Novum, denn ich war die erste Frau dort. Mit 22 war ich dann Redakteurin, endlich! Das hatte ich mir schon immer gewünscht! 

 

Und es war aufregend, ein 14-Stunden-Arbeitstag, oft atemlos, mit vielen ganz großen Herausforderungen. Im In- und Ausland - man schickte mich zu den Filmfestspielen nach Cannes, zu Titos Grenzöffnung in Jugoslawien, nach Italien und Spanien… 

 

Ich fand in meinem Traumjob nicht nur das große Glück, sondern auch die große Liebe: Mit 25 Jahren heiratete ich meinen Kollegen, Hans-Werner Pfeiffer. Wir lebten zusammen (58 Jahre, bis zu seinem Tod), aber hatten immer ganz unterschiedliche Auftrag- und Arbeitgeber. 

 

Meine waren unter anderem die Frankfurter Neue Presse, die Filmrevue (Bambi) und der Süddeutsche Rundfunk. Wir wohnten in Karlsruhe, später in Hamburg. Und wir gründeten eine Familie – mit fünf Kindern (2 Söhne, 3 Töchter – zwei davon heute übrigens Journalistinnen). 

 

Diese „inspirierten“ mich auch zu immer neuen Themen. So schrieb ich Kinderbücher, Romane, Kurzgeschichten, Elternserien, war außerdem für das damalige Familienministerium tätig. Zudem schrieb ich als Freie für die „Zeit“ und andere überregionale Blätter und machte die Öffentlichkeitsarbeit für den von mir gegründeten Verein „Musischer Jugendkreis“ in Norderstedt – lange Zeit die größte Elterninitiative Deutschlands. Das alles schafft man übrigens sogar auch ohne Haushaltshilfe – Multitasking nennt man das heute…. 

 

Als die Kinder groß waren, ging ich in die Redaktion zurück: z.B. als Chefredakteurin Elternratgeber, bei Axel Springer in leitende Positionen in Entwicklungsobjekten sowie Journal für die Frau, bei Heinrich Bauer zu Bella und zur Fernsehwoche. 

 

Mit zwei Kollegen gründete ich 1986 das Norddeutsche Korrespondenzbüro, übernahm dort unter anderem die PR-Arbeit für Hotellerie und Gastronomie. Zusätzlich war ich drei Jahre lang Vorsitzende der Auswärtigen Presse in Hamburg. 

 

Und auch im hohen Alter (80plus) ließ mich das Schreiben einfach nicht los… Ich bin aktiv im Seniorenbeirat der Stadt Norderstedt und schrieb dort für die Seniorenzeitschrift Forum. 

 

Ich bin seit Jahren Mitglied im DJV. Der Verband hat mich in all den Jahren immer unterstützt. Und dafür möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen dort bedanken! Sie machen einen tollen Job!