NDR-Beschäftigte bleiben länger als geplant im Ausstand
Warnstreik bis 1. Mai verlängert
Ansprechpartner*in
Dr. Anja Westheuser
****Der heutige Warnstreik wurde soeben bis 1. Mai, 1.30 Uhr verlängert.***
Zur Durchsetzung der Tarifforderungen gegenüber dem NDR werden für Festangestellte 7 Prozent mehr Gehalt, eine volle Bezuschussung des Jobtickets auch für Lernende, zwei flexible Ausgleichstage bei unregelmäßigen Diensten sowie ein Ausgleich von Mehrarbeit und Überstunden in allen Vergütungsgruppen gefordert. Zudem soll es einen Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen geben.
Für (fest) frei Mitarbeitende wird eine Anhebung der Honorare um 7 Prozent, eine Entfristung bis zur Rente nach acht bzw. zwei Jahren je nach Bereich, eine jährliche Mediennutzungspauschale von 1.000 Euro sowie zwei zusätzliche Urlaubstage gefordert.
Freie Mitarbeitende sollen früher als bisher als arbeitnehmerinnenähnlich gelten, außerdem sollen die Tageslimits für limitierte Freie angehoben und finanzielle Limits aufgehoben werden. Für Lernende werden eine höhere Ausbildungsvergütung, eine Starthilfe von 2.000 Euro, eine Übernahmeverpflichtung sowie längere Rahmenverträge für Volontärinnen gefordert.
Im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen ruft der Deutsche Journalisten-Verband Nord zu einem Warnstreik am 30. April von 11 bis 18.30 Uhr in Hamburg auf. Eine Streikversammlung findet um 12 Uhr in der Kantine Lokstedt statt. Hintergrund ist ein als zu niedrig bewertetes Angebot des NDR nach drei Verhandlungsrunden sowie eine als zu lange empfundene Laufzeit von drei Jahren. Ziel ist es, gemeinsam Druck in den Verhandlungen aufzubauen.
In Hamburg bleiben wir über unsere Signalgruppe in Kontakt.
Weitere Informationen gibt es hier.
Den Forderungskatalog gibt es hier.