NDR-Tarifrunde 2026 hat begonnen
DJV erwartet NDR-Angebot im März
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Stefan Endter
Die NDR-Tarifrunde 2026 hat heute mit einer knapp zweistündigen Verhandlungsrunde begonnen. Der DJV und die anderen Gewerkschaften haben dem NDR ihre bereits zuvor schriftlich übermittelten Forderungen erläutert. Der DJV erwartet, dass der NDR sein Angebot bis spätestens zur zweiten Verhandlungsrunde am 17. März vorlegt.
Der Journalisten-Verband hat die Tarifrunde unter das Motto Entlastung, Sicherheit und Perspektive gestellt.
Er fordert beispielsweise Gehalts- und Honorarerhöhungen von 7 Prozent, für Volontärinnen und Volontäre 200 € mehr Ausbildungsvergütung und den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen. Für unregelmäßige Dienste soll es zwei Ausgleichstage geben. Außerdem soll der Ausgleich für Mehrarbeit und Überstunden in allen Vergütungsgruppen erfolgen.
Die Situation der Freien soll durch eine Aufhebung des finanziellen Limits und die Anhebung auf 100 Beschäftigungstage verbessert werden. Für die arbeitnehmerähnlichen Freien sind eine Entfristung nach achtjähriger Tätigkeit in der Redaktion, zwei zusätzliche Urlaubstage und eine Pauschale in Höhe von 1000 € für Mediennutzung das Ziel. Zudem soll die Arbeitnehmerähnlichkeit bereits nach 30 statt 42 Beschäftigungs- und Urlaubstagen innerhalb von sechs Monaten eintreten.
Der DJV setzt sich außerdem für eine Starthilfe von 2.000 € für die Auszubildenden ein.
Bei Fragen melden Sie sich gern: endter@djv-nord.de