DEUTSCHER JOURNALISTEN-VERBAND NORD HAMBURG – SCHLESWIG-HOLSTEIN GEMEINSAM.MACHEN.

Meine berufliche Laufbahn war von Veränderungen und Flexibilität geprägt: Nach freier Mitarbeit Anfang der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts bei einer Lokalzeitung im östlichen Ruhrgebiet (wo Manuskripte noch mit der Schreibmaschine für den Satz angefertigt wurden) folgte während des Volontariats der redaktionelle Einstieg - weg vom Papier - ins Computerzeitalter. Der Stippvisite beim WDR-Kabelpilotprojekt in Dortmund mit Radio- und TV-Erfahrungen schloss sich mein Umzug nach Norddeutschland an. Als Lokalredakteur im Hamburger Speckgürtel erlebte ich den Mauerfall 1989 hautnah mit.

 

Anfang der 90er Jahre heuerte ich als Produktionsredakteur in der Bundesredaktion von BILD in der Hamburger Zentrale an. Neue redaktionelle Anreize bot der Wechsel in den damals noch jungen Bereich „Elektronische Medien“ im Verlag Axel Springer – dazu zählten BTX und Teletexte für eine Reihe privater TV-Sender. Dem Aufbau des lokalen Videotextes „Hamburg 1 Text“ folgte Ende der 90er Jahre mein Einstieg ins Online-Metier. Für diverse Springer-Printobjekte betreute die ausgelagerte Redaktion die Internet-Auftritte.

 

Als sich 2005 das Hamburger Abendblatt im Web neu aufstellte, habe ich dort eine neue redaktionelle Heimat gefunden. Dass Springer im Zuge der Digital-Strategie 2013 einige Zeitschriften und Zeitungen an die Funke-Mediengruppe verkaufte, kam für alle Kolleginnen und Kollegen überraschend und ging mit dem bedauernswerten Verlust etlicher Arbeitsplätze einher. Da Funke das Ratio-Schutzabkommen von Springer übernehmen musste, bot sich mir im Jahr darauf die Möglichkeit, in die Altersteilzeit zu wechseln. Ein letztes berufliches Highlight erlebte ich zum Ende der aktiven ATZ-Phase im Sommer 2017 mit dem G20-Gipfel in Hamburg - als Videoteam berichteten wir mit Livestreams für die Abendblatt-Website aus der Schanze und von Pressekonferenzen auf dem Messegelände und dem Millerntor-Stadion.

 

Heutige Herausforderungen an Journalistinnen und Journalisten? Mit Solidarität und Mut der Medienkrise zu trotzen! Und vor allem sich mit Kreativität und Entschlossenheit dem Wandel der Medien zu stellen!

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